Herzlich willkommen bei Cava Hispania.

Wir importieren seit fünfzehn Jahren interessante Weine in allen Preislagen direkt von den Produzenten in Spanien. Wir legen Wert auf authentische und elegante Weine, die sorgfältig aus den typischen spanischen Trauben vinifiziert werden. Wir kennen unsere Bodegueros persönlich, wir kennen unsere Weine in all ihren Nuancen, wir bieten eine spezifische Fachberatung, faire Preise und einen perfekten, schnellen Service.

Seit 2003 gibt es unsere Schwesterfirma Cava Hispania Bern GmbH.

Öffnungszeiten: Freitag 15:00 - 18:00 und Samstag 14:30 - 17:00 (oder nach Vereinbarung)

Cava Hispania, Sennheimerstrasse 16, 4054 Basel
T   061 302 46 02,   F   061 302 46 03,   mail@cavahispania.ch

Spaniens Weinwissen

Das Weinland Spanien

Seit über 6000 Jahren wird in Spanien Weinbau betrieben. Heute bringen rund 5000 Bodegas im Mittel 40 Mio Hektoliter Wein pro Jahr auf den Markt; etwas weniger als in Frankreich und in Italien. Mit 1,2 Mio Hektaren Rebland überflügelt Spanien hingegen seine europäischen Nachbarn um einen Drittel. In keinem europäischen Land stehen so wenige Rebstöcke auf einem Hektar Land. Der Grund für diese extensive Produktion ist die Trockenheit, die in weiten Teilen des Landes herrscht.

Die spanischen Qualitätsweine machten eine gewaltige Entwicklung mit. Seit den 1980er und 1990er Jahren fanden unzählige Bodegueros den Weg von der Massenproduktion zur Herstellung von charaktervollen Flaschenweinen. Neben der seit jeher bekannten Rioja haben inzwischen unzählige andere - zum Teil noch wenig bekannte - Regionen unglaubliche Qualitätsfortschritte gemacht. Die gute Ausbildung der Oenologen, der laufende Generationenwechsel und die gewaltigen Investitionen in die Kellertechnik haben diese erfreuliche Entwicklung ermöglicht. Die autochthonen Traubensorten wurden veredelt und immer mehr Bodegas setzen auf Bioweine. Das Resultat: Frische, saubere Weissweine und gehaltvolle, konzentrierte Rotweine, die weder überlagert noch zu säurearm ausfallen. Solche Weine prägen zunehmend den modernen spanischen Weinstil.

So boomt heute auch in der Schweiz die Nachfrage nach spanischen Qualitätsweinen; Spanien ist bei uns der zweitwichtigste Lieferant von Rotwein in Originalabfüllung. Und noch ein vielsagendes Detail: Die Schweiz ist für die Region Castilla y León, wo viele namhafte Weinregionen zu Hause sind, der wertmässig grösste Exportmarkt (vor D, GB etc.!). Die spanischen Produzenten schwärmen denn auch oft von den anspruchsvollen und neugierigen Konsumenten in der Schweiz und sehen unser Land in der Rolle eines Testmarkts.

Cava Hispania

Klima und Boden

Das spezielle Klima, in dem eine Rebe lebt, wird von der Lage und der Ausrichtung der Rebfläche geprägt. Spaniens Regionen zwischen den Pyrenäen und Andalusien haben sehr unterschiedliche Bedingungen. In vielen Gebieten liegen die Rebberge auf 500 - 800 Metern über Meer. Einige Gebiete sind sehr trocken, andere sehr feucht. Die Sonne scheint in Spanien bis zu 3000 Stunden pro Jahr. Die Rebe ist eine sehr anspruchslose und anpassungsfähige Pflanze und gedeiht auch auf sehr nährstoffarmen Böden (Kalk, Sand, Lehm).

Rebsorten

Neben den bekannten „internationalen" Rebsorten werden in Spanien unglaublich viele autochthone Arten gepflegt. So ist bei den Rotweinen im Norden die Tempranillo, im Westen die Garnacha und Cariñena, im Südosten die Monastrell dominierend. Bei den Weissweintrauben sind die Macabeo, die Verdejo (D.O. Rueda) und die Albariño (Galizien) bekannt.

Denominación de Origen (D.O.; geschützte Herkunftbezeichnung)

In 65 D.O.'s wird von den regionalen Aufsichtsbehörden (consejo regulador) die Weinproduktion streng geregelt und überwacht. Daneben gibt es zwei „qualifizierte geschützte Herkunftsbezeichnungen" (D.O.Ca.) und sieben „anerkannte Herkunftsbezeichnungen für Lagenweine" (Pagos). „Vinos de Calidad", „Vinos de la Tierra" (33 V.d.T.) und „Vinos de Mesa" streben nach der Anerkennung als D.O.'s.

Ausbau

Er informiert bei D.O.-Weinen über die Art und Zeit des Ausbaus und der Reife. Traditionell sollten im Barrique (225-Liter Fass; meist französische oder amerikanische Eiche) ausgebaute Weine erst dann zum Verkauf freigegeben werden, wenn sie trinkreif sind. Dabei ist für jeden Ausbautyp festgelegt, wie lange der Wein mindestens im Fass und anschliessend auf der Flasche reifen muss.

Für Rotweine gilt in der D.O.Ca. Rioja und vielen anderen Gebieten folgendes:
„Vino Joven": Jungwein, kein oder kurzer Barrique-Ausbau
„Roble" oder „Semi-Crianza" (keine offizielle Bezeichn.): 12 Mte. Ausbau, davon 4-6 im Barr.
„Crianza": 24 Mte. Ausbau, davon min. 12 Mte. Barr. (in einigen D.O.'s nur 6 Mte)
„Reserva": 36 Mte. Ausbau, davon min. 12 Mte. Barr.
„Gran Reserva": 60 Mte. Ausbau, davon min. 24 Mte. Barr.

Dieses System der Klassifizierung suggeriert, dass eine Crianza schlechter sei als eine Reserva. Dies ist aber grundsätzlich falsch. Deshalb haben sich immer mehr Weinmacher von dieser Zwangsjacke befreit und lagern ihre Weine so lange, wie sie dies für richtig halten und verzichten auf das offizielle Rückenetikett mit dem Garantiesiegel.